Bäume für ein friedliches Miteinander

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 „Haltet Eure Träume fest für eine stärkere, gerechtere und menschlicherer Welt!“ mit diesen Worten bedankte sich Hardy Schober vom Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden gemeinsam mit Manuela Mayer vom Kreisjugendring Rems-Murr bei den Jugendlichen, die mit einem kleinen Festakt auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes (BBW) Waiblingen einen Amber-Baum pflanzten. Mit vielen weiteren solcher Pflanzungen soll im Rahmen des Projektes „Lebenslinien– 1000 Bäume für das Leben“ eine Lebenslinie aus Bäumen durch die Region, das Land und durch Europa gezogen werden. Das Projekt, das der Kreisjugendring Rems-Murr gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Amoklauf ins Leben gerufen hat, möchte mit diesen Baumpflanzaktionen sichtbare Zeichen für ein friedliches Miteinader setzen.

Baumpflanzung BBW

Acht Auszubildende aus dem Gartenbaubereich hatten ein großes Pflanzloch vor dem Freizeithaus des BBW ausgehoben und setzten am vergangenen Mittwoch den Baum bei strahlendem Sonnenschein unter der Anleitung ihres Ausbilders Michael Bönsch fachmännisch in die Erde. An die Zweigen hängten die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Wunschzettel: „Ich wünsche mir Frieden auf der Welt.“ „Ich wünsche, mir eine gute Ausbildung zu schaffen.“ „Ich wünsche mir, dass es kein Mobbing gibt, und ich wünsche mir einen respektvollen Umgang miteinander.“ Mit dieser Aktion solidarisierten sich die BBW-Auszubildenden mit den Opfern des Amoklaufs in Winnenden. Gleichzeitig wird der Baum vor dem BBW - Freizeithaus zu einem Ort der Begegnung. Auf die Symbolkraft von Bäumen ging Michal Dürr, Pfarrer am BBW Waiblingen, in seiner Ansprache ein, denn Bäume brauchen fest verankerte Wurzeln, die für einen sicheren Stand sorgen, damit man Stürme überstehen könne auch könne ein Baum täglich daran erinnern, dass der Mensch eine Leben lang wachse und reife.
Geschäftsführer der BBW gGmbH Rainer Gaag enthüllte einen „Lebenslinien-Gedenkstein“ und betonte, dass das BBW als neuer Baumherr, sich weiterhin für ein friedliches und gewaltfreies Zusammenleben unter den Schülern und Auszubildenden engagieren werde.





Sibylle Kessel